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Aktionsplan 'Gut leben im Alter': Malu Dreyer setzt sich für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik auch bei Pflege und Unterstützungsbedarf ein

Im Alter sollen Menschen in Rheinland-Pfalz gut leben können, unabhängig davon, ob sie aktiv und fit sind oder Unterstützung brauchen. Dazu hat Malu Dreyer einen Aktionsplan vorgestellt, der die bereits vorhandenen Maßnahmen der Landesregierung bündelt und weitere Schritte für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik und ein solidarisches Miteinander aufzeigt.

In Rheinland-Pfalz leben bereits heute rund eine Million Menschen über 60 Jahre, das entspricht einem Anteil von über einem Viertel der Gesamtbevölkerung. Bis 2035 wird die Anzahl auf rund 1,37 Millionen Menschen steigen. Dabei handelt es sich nicht um eine homogene Gruppe, der Begriff Alter umfasst mehrere sehr unterschiedliche Generationen von den fitten und aktiven jüngeren Älteren bis hin zu Menschen mit hohem Unterstützungs- und Hilfebedarf. Eines ist den meisten Menschen, ob alt, ob jung, ob mit oder ohne Hilfebedarf, gemeinsam: Sie alle wollen so lange es geht in den eigenen vier Wänden leben.,  Das selbstbestimmte Leben und Wohnen im Alter hat deshalb eine zentrale Stellung in der Politik der Landesregierung, so auch im Aktionsplan.

Die Landesregierung trägt dazu bei, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben im vertrauten sozialen Umfeld und in der eigenen Wohnung möglich zu machen. Mit finanzieller Unterstützung fördert das Land barrierefreien Wohnraum und innovative technologische Unterstützung für ältere Menschen zu Hause. Der Beratung über die Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens kommt dabei eine große Bedeutung zu. Sie wird weiter regionalisiert und damit für die Menschen noch besser erreichbar. Derzeit arbeitet die Landesregierung außerdem mit 26 gemeinschaftlichen Wohnprojekten im Land zusammen und unterstützt über 40 Gruppen, die gemeinsam eine neue Wohnform entwickeln. Die Zukunft gehört neuen Wohnmöglichkeiten außerhalb des Heims, beispielsweise Wohn- oder Hausgemeinschaften.

Auch bei Pflegebedarf ist es Menschen wichtig, ihre Selbständigkeit so weit wie möglich zu erhalten. Das ist ein zentrales Ziel der „Initiative ‚Menschen pflegen", die Ministerin Malu Dreyer vor acht Jahren ins Leben gerufen und die zu einer vorbildlichen pflegerischen Versorgung in Rheinland-Pfalz geführt hat. Gemeinsam mit den Partnern, vor allem mit den Leistungserbringern, den Pflege- und Krankenkassen, Landkreisen und kreisfreien Städten werden die Beratungs- und Versorgungsstrukturen stetig weiterentwickelt. Eine umfassende Pflegestrukturplanung, das Landes-Netz-Werk Demenz und das in diesem Jahr neu in Kraft getretene Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe sind wichtige Bausteine für die gute Pflegeinfrastruktur in Rheinland-Pfalz. Ein wichtiges Element der Pflegestruktur sei die Einrichtung von Pflegestützpunkten, für die das Land beispielhaft gesorgt hat. Hier finden pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen Rat, Hilfe und eine umfassende Begleitung. Ziel von Ministerin Dreyer ist es, verstärkt bürgerschaftlich engagierte Menschen etwa in die Betreuung pflegebedürftiger Menschen einzubinden.

Im Aktionsplan werden die Rahmenbedingungen zu vielen Themen in den Focus genommen. Dazu gehören unter anderem die Mobilität, die Gesundheit, die ärztliche Versorgung im stationären und ambulanten Bereich, in ländlichen und strukturschwachen Regionen, die soziale Sicherheit durch gute Arbeit, gute Rente und Schutz vor Armut, neue Wege des Miteinanders der Generationen, bürgerschaftliches Engagement und Vieles mehr.

Einzelheiten können anliegender Pressemeldung entnommen und ausführlich im Aktionsplan "Gut leben im Alter" nachgelesen werden.

Weitere Informationen zur Politik für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz lesen Sie hier.

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