Pflegestützpunkte
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Rheinland-Pfalz ist Vorreiter für einen flächendeckenden und wohnortnahen Aufbau von Pflegestützpunkten. Ministerin Malu Dreyer ist bundesweit die erste Sozialministerin, die eine Bestimmung zur Errichtung von Pflegestützpunkten zum 1. Januar 2009 erlassen hat. „Nach den Erfahrungen mit unseren Beratungs- und Koordinierungsstellen stand für mich von Anfang an fest, dass es in Rheinland-Pfalz Pflegestützpunkte geben wird“, so Ministerin Dreyer. Es sei der richtige Weg, um pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, aber auch Menschen ohne Pflegestufe in allen Fragen zur Pflege und rund um das Alter unterstützend zur Seite zu stehen. Pflege und Beratung sowie Begleitung seien keine Gegensätze, sondern gehörten zusammen. Ziel ist, in Rheinland-Pfalz ein flächendeckendes Netz von 135 Pflegestützpunkten aufzubauen, das wohnortnah Beratung und Betreuung anbietet. Für landesweit durchschnittlich 1 zu 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner soll ein Pflegestützpunkt seinen Service erbringen. Um keine Doppelstrukturen zu schaffen, gehen die bereits vorhandenen 135 Beratungs- und Koordinierungsstellen in Pflegestützpunkte über. Pflegestützpunkte beraten kostenfrei und unverbindlich Als zentrale Anlaufstellen haben sie die Aufgabe, hilfe- und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige zu beraten und zu unterstützen. Die Beratung der Pflegestützpunkte ist kostenfrei und unverbindlich. Die Betroffenen entscheiden selbst, welches der verfügbaren Angebote sie in Anspruch nehmen möchten. Hausbesuche und individuelle Hilfepläne sind ein Service der Pflegestützpunkte. Eine wesentliche Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem hilfebedürftigen Menschen und dessen Angehörigen einen individuellen Hilfeplan zu erarbeiten. Meist geschieht dies im Rahmen eines Hausbesuchs. Die Fachkräfte der Pflegestützpunkte machen sich ein Bild über den Hilfe- und Pflegebedarf sowie über die Wohnsituation der betroffenen Person. Sie können damit gezielt über das notwendige und regional vorhandene Leistungsspektrum informieren. |
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