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Zielvereinbarung Behinderte Menschen und Polizei von Sozialministerin Dreyer unterzeichnet

Mit der Zielvereinbarung „Behinderte Menschen und Polizei“ wird in Rheinland-Pfalz die Teilhabe behinderter Menschen am Leben der Gesellschaft gefördert und die Handlungssicherheit für behinderte Menschen und Polizistinnen und Polizisten im Umgang miteinander verbessert. Unterschrieben wurde die Zielvereinbarung von Sozialministerin Malu Dreyer, dem Staatssekretär im Innenministerium, Roger Lewentz, vom Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, sowie vom Vorsitzenden der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), Sanitätsrat Dr. Günter Gerhardt in Mainz.

Die Zielvereinbarung und der damit verbundene Aktionsplan soll die Sicherheit behinderter Menschen verbessern und den Umgang zwischen behinderten Menschen und der Polizei durch Aufklärungsmaßnahmen erleichtern.

Durch die Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft nehmen die Kontakte von behinderten Menschen mit der Polizei zu. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollen Polizistinnen und Polizisten bereits in der Aus- und Fortbildung sensibilisiert werden. So sind Hör- oder Sehbehinderungen, aber auch psychische Beeinträchtigungen für Polizistinnen und Polizisten nicht auf Anhieb zu erkennen.

Behinderte Menschen sollen durch vielfältige Aktivitäten unter anderem dabei beraten und unterstützt werden, wie man sich sicherer im Verkehr verhalten, sich vor Einbrüchen besser schützen und in Gefahrensituationen reagieren kann.

Mit der Unterzeichnung der Zielvereinbarung knüpft die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG) an Aktivitäten in anderen Bereichen an und bringt ihre Erfahrungen ein. Im Rahmen des Aktionsplans ist unter anderem die Erstellung einer Informationsbroschüre durch die LZG geplant. Diese wendet sich an Polizistinnen und Polizisten sowie an Menschen mit Behinderung und soll auf beiden Seiten für mehr Vertrauen und Transparenz sorgen.

Der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Ottmar Miles-Paul, lobt die Zielvereinbarung als wichtigen Schritt, um die Teilhabe behinderter Menschen am Leben der Gesellschaft zu verbessern: „Ich freue mich, dass mit der Zielvereinbarung zusammen mit den Selbsthilfeverbänden das Miteinander von behinderten Menschen und der Polizei auf gleicher Augenhöhe gefördert wird. Auf diese Weise können Miss-verständnisse vermieden werden und den Betroffenen mehr Sicherheitsgefühl gegeben werden“.

 

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