Hospizhelferinnen und Hospizhelfer

Hospizhelferinnen und Hospizhelfer begleiten sterbende Menschen und Angehörige

Bei Schmerzen, Atemnot oder Übelkeit des sterbenden Menschen sollten Sie mit der Hausärztin oder dem Hausarzt die notwendigen medizinischen Maßnahmen und die Ernährung absprechen.
Eventuell ist es notwendig, einen Pflegedienst um Unterstützung zu bitten oder bestehende Dienste zu erweitern.

Hilfreich sind die geschulten ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer, die ihre Dienste kostenfrei in der letzten Lebensphase anbieten. Je nach individueller Situation ist es sinnvoll, diese Unterstützung bereits lange vor der letzten Stunde in Anspruch zu nehmen.
In der Begleitung von sterbenden Menschen gehen sie einfühlsam auf die Nöte und Ängste ein, leisten Hilfestellung bei der alltäglichen Versorgung der pflegebedürftigen Personen und entlasten so die Angehörigen. In vielen ambulanten Hospizdiensten in Rheinland-Pfalz sind neben den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern auch hauptamtliche Pflegekräfte tätig.

Sie sind kein Ersatz für den Pflegedienst, sondern beraten Angehörige und pflegebedürftige Menschen in vielen Fragen zu der letzten Lebensphase, insbesondere auch in der Schmerztherapie. Dieser Dienst ist ebenfalls kostenfrei. Wenn die Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist, kann auch der Wechsel in ein stationäres Hospiz notwendig und hilfreich werden.

Bei der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Rheinland-Pfalz erfahren Sie die Adressen der örtlichen Hospizdienste. Die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz hat zudem eine Broschüre herausgegeben, die Sie zum Preis von 4,50 Euro bestellen können: „Zu Hause leben bis zuletzt: Hilfen für Schwerkranke und Angehörige, Freunde und Pflegende in Rheinland-Pfalz“