Menschen mit Behinderungen

Durch das am 1. Januar 2017 in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz wird sich die Beratungslandschaft für Menschen mit Behinderungen grundsätzlich verändern – vor allem in Bezug auf Leistungen auf Basis des SGB IX mit Blick auf deren Anspruch auf Teilhabeberatung. Ab dem 1. Januar 2018 werden die bis dato bei allen Rehabilitationsträgern ansässigen „Gemeinsamen Servicestellen“ nicht weiter vorgesehen sein. Bis zu diesem Stichtag erfüllen sie jedoch ihren bisherigen Leistungsauftrag (siehe Link unter MEHR INFORMATIONEN unten).

Peer-Counceling-Ansatz

Ab dem 1. Januar 2018 sieht das Gesetz die sogenannte „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ nach § 32 vor (im SGB IX im 6. Kapitel, 2. Abschnitt). Diese Beratung ist eine von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige ergänzende Beratungsleistung – Betroffene leisten sie für Betroffene (Peer-Counceling-Ansatz). Dieses Angebot besteht neben dem grundsätzlichen Anspruch auf Beratung durch die Rehabilitationsträger nach § 34 SGB IX. Das Peer-Counceling im Wege der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung soll im Beratungsangebot eine besondere Berücksichtigung erfahren. 

Inhalt des Beratungsangebots sind alle Leistungen sowie deren Beantragung nach dem SGB IX. So kann beispielsweise geklärt werden, wer die Kosten für ein Hilfsmittel oder ein persönliches Budget übernehmen kann.

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